Edelmetalle kennen zur Freude vieler Börsen-Bären aktuell nur eine Richtung – nämlich abwärts. Hierfür dubiose  Aktionen von Marktmanipulateuren als Ursache zu nennen und zu sagen, traditionelle Marktkräfte seien außer Kraft gesetzt, ist eine einfache (wohl zu einfache) Erklärung. Gold hat an Reiz eingebüßt. Die Welt steht auf dem Kopf, die Erde bebt – und Gold sowie Silber sind keine Krisenmetalle mehr. Zugegeben: Das ist komisch und passt kaum ins Bild von Analysten.  An meiner grundsätzlichen Favoritenrolle der Edelmetalle hat das allerdings nichts geändert. Im Gegenteil: Das wirre Bild stärkt meinen Optimismus für Gold, Silber & Co.- Darüber habe ich auch mit David Wolfin, CEO von Avino Silber and Gold gesprochen- Weiterlesen

Die Welt erweckt derzeit den Eindruck, als sei sie auf ihrer langen Reise durch das Universum das friedlichste “Kind des Urknalls” überhaupt. Denn der Planet Erde schwebt weitgehend sorgenfrei durch das Universum. Alles ist prima, alles ist in Ordnung. Ein Blick auf den Goldmarkt bestätigt das; denn das Krisenmetall Gold  ist “out” – Silber auch. Doch all diese Eindrücke trügen. Die Welt ist so hässlich und explosiv wie seit langem nicht mehr. Vieles spricht dafür, dass dies über kurz oder lang durch steigende Preise von Gold und Silber  reflektiert wird. Weiterlesen 

nonvaleursWas mich in dieser von ökonomischen und politischen Experimenten und Dummheiten geprägten Zeit umtreibt, ist u.a. die Frage nach dem künftigen Verhalten der Kapitalanleger mit Blick auf „wahre Werte“. Werden Rohstoffe und andere Sachwerte als Investments auch morgen und übermorgen noch gefragt sein? Oder werden Digitalisierung, Big Data, künstliche Intelligenz und Roboter die Welt noch stärker verändern als heute bereits absehbar? Werden Menschen emotional noch nüchterner? Werden Roboter Gewerkschaften brauchen? In New York versuchten mich „Krypto-Currency-Jün- ger“ zuletzt auf die Seite ihres „Morgen-Bildes“ zu ziehen. „Gold, Silber und andere Rohstoffe wer- den in den nächsten Dekaden unter Finanzaspekten an Bedeutung verlieren“, hieß es dort. Grund genug also, dies zu hinterfragen. Zugegeben: Einerseits will sich mir die Logik dieser Ideen nicht erschließen. Angesichts der „Verpenntheit“ der Menschen im „Lügen-Zeitalter“ halte ich das Ganze andererseits indes für durchaus möglich. Weiterlesen 

Vergangenheit und Zukunft schließen Frieden. Wenn Verstaubtes und Unmodernes zum unverzichtbaren Element von morgen wird, werden nicht nur zeitliche Grenzen überschritten. Das gilt auch für den Energiemarkt, der sich den drei "D"-Herausforderungen (Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung) ausgesetzt sieht. Ohne  Strom, ohne Energie geht gar nichts. Das gilt zunehmend für die Welt von morgen und übermorgen. Die Energiebranche muss sich auf mehreren Eben gigantischen Herausforderungen einer System-Transformation stellen.  Der Ausstieg aus der Kohlenutzung und stark schwankende Angebote der Erneuerbaren sind ebenso große Herausforderungen wie der geplante Netzausbau – auch mit Blick auf die mit einem thematischen „E“ versehene Weltwirtschaft. Weiterlesen

Die meist in Kanada, in den USA oder in Australien ansässigen Manager von Rohstoff- und Minenfirmen fokussieren sich bei ihren Reisen um den Globus auch auf die Destinationen   Schweiz und Deutschland, vor allem auf Standorte wie Zürich, Genf und Frankfurt. Für sie sind diese Städte unter dem Aspekt Zaster wahrlich lohnende Pflaster. Wenn Energie-, Edelmetall-, Lithium-, Kobalt- oder Basismetallfirmen frisches Geld bzw. Kapital benötigen, sind Mitteleuropas Anleger relativ leicht als Opfer gefragt. Diese waren (oft recht blauäugig agierend) in den vergangenen Dekaden nicht selten bereit, der Rohstoffbranche Risikokapital für Explorationsvorhaben zur Verfügung zu stellen. Warrants und/oder Optionen werden bei einer Vielzahl der in Europa platzierten Aktienkapital-Erhöhungen oft als zusätzlicher Gimmick angeboten. Das war sowohl „gestern“ so, wird aber  auch  heute noch praktiziert. Weiterlesen              

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