Vergangenheit und Zukunft schließen Frieden. Wenn Verstaubtes und Unmodernes zum unverzichtbaren Element von morgen wird, werden nicht nur zeitliche Grenzen überschritten. Das gilt auch für den Energiemarkt, der sich den drei "D"-Herausforderungen (Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung) ausgesetzt sieht. Ohne  Strom, ohne Energie geht gar nichts. Das gilt zunehmend für die Welt von morgen und übermorgen. Die Energiebranche muss sich auf mehreren Eben gigantischen Herausforderungen einer System-Transformation stellen.  Der Ausstieg aus der Kohlenutzung und stark schwankende Angebote der Erneuerbaren sind ebenso große Herausforderungen wie der geplante Netzausbau – auch mit Blick auf die mit einem thematischen „E“ versehene Weltwirtschaft. Weiterlesen

nonvaleursWas mich in dieser von ökonomischen und politischen Experimenten und Dummheiten geprägten Zeit umtreibt, ist u.a. die Frage nach dem künftigen Verhalten der Kapitalanleger mit Blick auf „wahre Werte“. Werden Rohstoffe und andere Sachwerte als Investments auch morgen und übermorgen noch gefragt sein? Oder werden Digitalisierung, Big Data, künstliche Intelligenz und Roboter die Welt noch stärker verändern als heute bereits absehbar? Werden Menschen emotional noch nüchterner? Werden Roboter Gewerkschaften brauchen? In New York versuchten mich „Krypto-Currency-Jün- ger“ zuletzt auf die Seite ihres „Morgen-Bildes“ zu ziehen. „Gold, Silber und andere Rohstoffe wer- den in den nächsten Dekaden unter Finanzaspekten an Bedeutung verlieren“, hieß es dort. Grund genug also, dies zu hinterfragen. Zugegeben: Einerseits will sich mir die Logik dieser Ideen nicht erschließen. Angesichts der „Verpenntheit“ der Menschen im „Lügen-Zeitalter“ halte ich das Ganze andererseits indes für durchaus möglich. Weiterlesen 

Rohstoff-Fans hoffen auf den nächsten Superzyklus. Viele Anleger sind indes ungeduldig geworden, wie schwächere Edelmetallpreise und Aktien von Minenfirmen zeigen. Sie haben wieder einmal begriffen, dass die Suche nach Edelmetallen und Buntmetallen ist nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Die generellen Kommentare von Managern internationaler Minenunternehmen sind nicht nur in der Explorations- und Erschließungsphase von Metallvorkommen durch Zweifel auf der einen Seite sowie generellen Optimismus auf der anderen Seite gekennzeichnet. Immer wieder ist festzustellen, dass die Hoffnung auf das „nächste ganz große Ding“ Minen-Manager zu oftmals unkontrollierten (und nicht selten zu positiven) Aussagen veranlasst. Anleger sollten also genau hinschauen. Weiterlesen

Die meist in Kanada, in den USA oder in Australien ansässigen Manager von Rohstoff- und Minenfirmen fokussieren sich bei ihren Reisen um den Globus auch auf die Destinationen   Schweiz und Deutschland, vor allem auf Standorte wie Zürich, Genf und Frankfurt. Für sie sind diese Städte unter dem Aspekt Zaster wahrlich lohnende Pflaster. Wenn Energie-, Edelmetall-, Lithium-, Kobalt- oder Basismetallfirmen frisches Geld bzw. Kapital benötigen, sind Mitteleuropas Anleger relativ leicht als Opfer gefragt. Diese waren (oft recht blauäugig agierend) in den vergangenen Dekaden nicht selten bereit, der Rohstoffbranche Risikokapital für Explorationsvorhaben zur Verfügung zu stellen. Warrants und/oder Optionen werden bei einer Vielzahl der in Europa platzierten Aktienkapital-Erhöhungen oft als zusätzlicher Gimmick angeboten. Das war sowohl „gestern“ so, wird aber  auch  heute noch praktiziert. Weiterlesen              

Bei Rohstoffen herrscht im Zeitalter der Wirtschafts-Moderne – oft auch als Digitalisierung oder Industrialisierung 4.0 bezeichnet - zum Teil totale Verwirrung. Das betrifft auch den Energiesektor. Bunt und munter geht es daher auch bei energetischen Rohstoffen - meist Energiemetallen – zu. Diese Unsicherheit fängt bei Begrifflichkeiten an, geht über die Frage der Anwendungsmöglichkeiten bis hin zur Diskussion über den ökologischen Nutzen dieser besonderen Rohstoff-Gattung. In diesem Kontext ist in der breiten Öffentlichkeit die Rede von strategisch wichtigen oder kritischen Rohstoffen. Fest steht: Nirgends wird so intensiv geforscht wie auf dem Gebiet der Energie. Weiterlesen  

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