Ereignisse in Osaka und Panmunjom machen Kapitalanlegern Hoffnung. Donal John Trump hat gemeinsam mit anderen Politikern in Fernost Geschichte geschrieben. Erst beim G20-Treffen und danach an Koreas Grenze war Trump plötzlich völlig zahm. Nein, nein – einsichtig war er wohl nicht, sondern nur der im Rampenlicht stehende „große Held“, der er immer schon sein wollte. Handels- und Währungskrieg gehörten plötzlich nicht mehr zum Vokabular und zum Handwerkszeug des blond-gelockten Deutschstämmigen. Mir scheint, der arme Kerl will gelobt und geliebt werden – vielleicht auch von Angela Merkel. Denn schließlich rücken Wahlen näher – hie und da. An der wackligen Verfassung der Welt ändert das nichts. Weiterlesen

„Jetzt hast Du wirklich das, was Du in den vergangenen Jahren immer angekündigt hast, nämlich das totale Chaos sowohl in Deutschland als auch in Europa“, klopft mir ein Investor in Zürich auf die Schulter. Falsch - das habe ich nicht gewollt und es mir auch nicht gewünscht. Aber ich habe es angesichts meiner Erkenntnis über die „Dummheit der Fehlkonstruktion Mensch“ er- wartet. Aber ich fürchte, dass das noch längst nicht alles ist. Es wird noch schlimmer kommen. Weiterlesen

Nicht immer stimmen Hans-Jürgen Klisch und ich in Polit- und Börsenfragen überein. Und das ist gut so; denn an der Börse sind unterschiedliche Auffassungen gefragt. Während ich wegen meines seit einigen Monaten an den Tag gelegten Pessimismus' eher als Verschwörungstheoretiker gelte, sieht Hans die Lage in der Welt eher positiver. „Trotz aller negativen Analyse-Resultate der globalen Situation sollte der Pessimismus nicht siegen“, rät er gerade aus anlagepolitischer Sicht zu einer eher konstruktiven Einstellung. Die USA, so sagt er, würden ökonomisch noch immer von einer bemerkenswerten Dynamik getrieben, so dass es falsch wäre, das Land trotz des störenden Trump-Faktors abzuschreiben. Die Erde bebt #61 - Weiterlesen

Die Alten – also jene, die über Dekaden hinweg auf Segnungen der Marktwirtschaft und Demokratie bauen und vertrauen konnten – taumeln derzeit durch eine aus ihrer Sicht „völlig fremde Welt“. Durch eine brandgefährliche Welt. Neben Investment-Legenden wie Jim Rogers, Felix Zulauf und anderen Experten meines Alters sind es inzwischen auch jüngere Fachleute, die Warnsignale aussenden. So Ex-Politiker und Hedge-Fonds-Manager, wie David Stockman und Jeff Gundlach. Auch Christine Lagarde vom IWF betätigt weiter den Alarmknopf. Grund: Rund um den Globus kleistern einige dümmliche Politiker immer mehr Probleme mit der „Lösung Verschuldung“ zu. Das versetzt alte Krüstchen in den Schock-Modus. Weiterlesen

..... sorgt für Sorgen in der Gegenwart. Dass die ökonomischen und ökologischen Entscheidungen der „big boys“ und „big girls“ ins Chaos führen, ist offensichtlich. Aus ökonomischer Perspektive ist die Zeit der „Dummheit“ nur schwer wiederholbar. Der Ölpreis wird kaum innerhalb der nächsten Jahre erneut um rund 80 % fallen - und der Zins wird kaum nachhaltig auf „minus 5 Prozent“ absacken. Nur beim Thema „Deficit Spending“ ist dümmlich agierenden Politikern noch mehr zuzutrauen. Schließlich gibt es ja die „Dümmsten der Dümmsten“ – Notenbanken, die auf verantwortungslose Art und Weise Geld. Und auch aus ökologischer Perspektive gibt es nur wenig Hoffnung auf Vernunft und Besserung. Wir haben uns die Zukunft „versaut“. Weiterlesen

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