Es muss sich etwas tun auf dem Planeten Erde – und zwar Entscheidendes. Viele Dinge driften in eine völlig falsche Richtung. Nun anlässlich meines Geburtstags sahen einige Gratulanten offensichtlich die Notwendigkeit, mich zu einer positiveren Lebenseinstellung zu bewegen. Klar, zu viel Nachdenken sorgt für schlechte Stimmung, Depression und Krankheit. Ergo: Donald, Äääääntschiiie, Vladimir, Recep und andere so genannte „Leitfiguren“ machen die Menschheit zu Leidfiguren. Wirklich kluge Freunde in Vancouver überzeugen mich: Die Welt ist auf dem Weg in eine bessere Zukunft – längerfristig jedenfalls. Aber sie warnen gleichzeitig: Es muss erst noch wesentlich schlechter werden, bevor es besser werden kann. Weiterlesen

Schalte ich meine Lieblings-TV-Sender CNBC oder Bloomberg ein, ist rasch das Jahr 2007 sofort wieder präsent. Denn auch vor elf Jahren überschlugen sich US-Moderatoren ange- sichts des seinerzeitigen ökonomischen Höhenfluges mit Jubel-Kommentaren. In den ersten drei Monaten 2018 gab es Parallelen. Für mich hieß das mit Blick auf die Börse: rotes Licht – Anlass, die Bremse zu betätigen. Mit der Reduzierung der Aktienquote und der gleichzeitigen Aufstockung von Aktienindex-Puts wurde diese Sicht anlagestrategisch konsequent umge- setzt. „Dow“ und „Dax“ sind seither von ihren Hochs zeitweise um mehr als 10 % abgesackt - tendieren jetzt indes wieder aufwärts. Konjunkturjubel und steigende Unternehmensgewinne sind die Treiber. DEB48 Weiterlesen 

Der Brexit bringt Europa in Bewegung. Hier in „Europien“ schweben sie zwischen Trennung auf der einen und  totaler Verschmelzung auf der anderen Seite. Martin S. strebt sogar die Vollendung Europas zu den USE an. Sigmar Hartmut G. strebt nach einem Europa, das ein  Brexit-Modell für die Ukraine und Türkei in sich trägt. Es lebe die Demokratie. Jeder darf denken was er will. Mein Freund Greg wird lächeln. Bereits vor mehr als einer Dekade   haben wir viele Treffen in Frankfurt dazu genutzt, Unterschiede zwischen den USA und den von uns damals visionär aufgezeichneten USE zu diskutieren. Meine Kritik: Hätten sie in der „alten Welt“ vorher vernünftig und zielorientiert nachgedacht, hätte es die „große Dummschwätzerei“ sowie den Kollaps der EU möglicherweise nicht gegeben. Weiterlesen

Hurra, die Globalökonomie ist zurück in der Spur – also auf dem Wachstumspfad. Da draußen in den Politzentralen artet der große Jubel in Euphorie aus. Zu hören war das auch in Davos beim Weltwirtschaftsgipfel. Doch Marktschreier wissen, dass die Qualität der „Er- holung“ jegliche Solidität vermissen lässt. Dass sich der blondgelockte Deutschstämmige in Washington - ein möglicher Friedensnobelpreisträger (!!!!!) - als Vater und Initiator des Aufschwungs feiert, zeigt, dass seine ökonomischen Grundkenntnisse zu wünschen übrig lassen. Denn wie so oft, so überschätzt sich Trump auch hier. Die Erholung ist zum einen er- borgt und wird zum anderen von Sonderfaktoren – allesamt unter dem Diktat ökonomischer Unvernunft stehend - getragen. Nach wie vor droht die Welt aus dem Alptraum zu erwachen und im Schuldensumpf zu ersticken. Weiterlesen

Wie - so frage ich mich – kann die Welt ökonomisch nachhaltig auf den Pfad der Vernunft, der Stabilität, des Erfolgs – der Prosperität also - zurückgeführt werden. Wie können zu depressivem Gedankengut führende Geschehnisse auf dem bebenden Planeten Erde ins Positive gesteuert werden? Niemand kennt die einfache Lösung – schon gar nicht die hochgelobte Politik. Der simple „Reset-Knopf“ existiert nicht. Gefragt ist Phantasie, Respekt und Demut vor allem seitens der von mir in vergangenen Jahren oft unter der Gürtellinie angeschossenen Bigones und Extriches und deren Handlanger. Gefragt ist das faire Miteinander. Ergo: Der Mensch muss sich ändern. Die Chancen aber sind gering. Big money will offenbar zunächst die eigenen Schäfchen ins Trockene bringen. Bis dahin wird ein Ablenkungsmanöver auf das Nächste folgen. - Weiterlesen

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