Der Welt droht der ökonomische und ökologische Kollaps. Dies sind sehr schwierige und komplexe Zeiten. Die Herausforderungen nehmen zu – ständig. Historiker warnen vor einer zu einseitigen und kurzfristigen Betrachtung der Lage. Experten fordern ein Umdenken und eine bessere Aufklärung. Ich erwische mich bei einer meiner großen Schwächen – der weitgehenden Ignoranz der Geschichte. „Die Zukunft liegt in der Zukunft“, habe ich mir zeitweise selbst zum Motto gemacht und die Geschichte dabei zu oft  ignoriert. Heute weiß ich: Das Leben ist der beste Lehrmeister. Weiterlesen

Entspannung und Gelassenheit sind das Gebot der Stunde. Denn schon bald wird es in der Welt wesentlich turbulenter zugehen. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten benötigen die "Gäste des Planeten Erde" zunächst Ignoranz sowie ein dickes Fell und in der Folge dann Mut, Weitsicht, Energie und Engagement. Vielleicht sind auch Menschlichkeit und Intelligenz vonnöten – aber gerade in dieser Hinsicht bleibe ich Skeptiker. Viele haben noch nicht begriffen, dass sich auf dem Planeten Erde einige Dinge grundlegend ändern. Die Zeit des „Wirs“, des Miteinanders, des gegenseitigen Verständnisses und Vertrauens ist vorüber. Das „Ich“ ist bestimmender Faktor. Längst ist es die Zeit fürs Fremdschämen. Denn gerade als Deutsc kommt man in diesen Tagen aus dem Staunen und Kopfschütteln nicht heraus. Weiterlesen

Schalte ich meine Lieblings-TV-Sender CNBC oder Bloomberg ein, ist rasch das Jahr 2007 sofort wieder präsent. Denn auch vor elf Jahren überschlugen sich US-Moderatoren ange- sichts des seinerzeitigen ökonomischen Höhenfluges mit Jubel-Kommentaren. In den ersten drei Monaten 2018 gab es Parallelen. Für mich hieß das mit Blick auf die Börse: rotes Licht – Anlass, die Bremse zu betätigen. Mit der Reduzierung der Aktienquote und der gleichzeitigen Aufstockung von Aktienindex-Puts wurde diese Sicht anlagestrategisch konsequent umge- setzt. „Dow“ und „Dax“ sind seither von ihren Hochs zeitweise um mehr als 10 % abgesackt - tendieren jetzt indes wieder aufwärts. Konjunkturjubel und steigende Unternehmensgewinne sind die Treiber. DEB48 Weiterlesen 

Es muss sich etwas tun auf dem Planeten Erde – und zwar Entscheidendes. Viele Dinge driften in eine völlig falsche Richtung. Nun anlässlich meines Geburtstags sahen einige Gratulanten offensichtlich die Notwendigkeit, mich zu einer positiveren Lebenseinstellung zu bewegen. Klar, zu viel Nachdenken sorgt für schlechte Stimmung, Depression und Krankheit. Ergo: Donald, Äääääntschiiie, Vladimir, Recep und andere so genannte „Leitfiguren“ machen die Menschheit zu Leidfiguren. Wirklich kluge Freunde in Vancouver überzeugen mich: Die Welt ist auf dem Weg in eine bessere Zukunft – längerfristig jedenfalls. Aber sie warnen gleichzeitig: Es muss erst noch wesentlich schlechter werden, bevor es besser werden kann. Weiterlesen

Hurra, die Globalökonomie ist zurück in der Spur – also auf dem Wachstumspfad. Da draußen in den Politzentralen artet der große Jubel in Euphorie aus. Zu hören war das auch in Davos beim Weltwirtschaftsgipfel. Doch Marktschreier wissen, dass die Qualität der „Er- holung“ jegliche Solidität vermissen lässt. Dass sich der blondgelockte Deutschstämmige in Washington - ein möglicher Friedensnobelpreisträger (!!!!!) - als Vater und Initiator des Aufschwungs feiert, zeigt, dass seine ökonomischen Grundkenntnisse zu wünschen übrig lassen. Denn wie so oft, so überschätzt sich Trump auch hier. Die Erholung ist zum einen er- borgt und wird zum anderen von Sonderfaktoren – allesamt unter dem Diktat ökonomischer Unvernunft stehend - getragen. Nach wie vor droht die Welt aus dem Alptraum zu erwachen und im Schuldensumpf zu ersticken. Weiterlesen

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